Wohnkomfort / Gesundheit
Wärmedämmverbundsysteme reduzieren nicht nur die Heizkosten im
Winter, sondern minimieren auch die Aufheizung der Gebäudehülle im
Sommer. Ohne WDVS können durchaus 32 °C im Innenraum entstehen. Mit
WDVS sind diese an sehr heißen Tagen ca. 24 – 26 °C, also 6 °C
Unterschied, die den Wohnkomfort entscheidend beeinflussen. Auf
eine anlagentechnische Klimatisierung kann gegebenenfalls
verzichtet werden. Mit bestimmten Wärmedämmverbundsystemen kann ein
zusätzlicher Schallschutz realisiert werden. Je nach Wand- und
Putzaufbau sind bis zu 18 dB Verbesserung möglich.
Gesundheit
Wärmedämmverbundsysteme erhöhen die Innenwandtemperatur der
Außenwand im Winter um ca. 6 – 10 °C und vermindern so nachweislich
das Schimmelrisiko. Kein Schimmel – kein Pilzbefall ist die
logische Schlussfolgerung. Kalte Außenwände beeinträchtigen
nachweislich das Wohlbefinden der Bewohner. Wärmedämmverbundsysteme
vermindern unter solchen Bedingungen unangenehme Luftbewegungen
(Zuglufteffekt) im Innenraum. Die Folgen sind weniger Verspannungen
und Erkältungen. Eine reduzierte Luftzirkulation wirkt auch
Allergien entgegen, weil weniger Staub aufgewirbelt wird.
Wärmedämmverbundsysteme schaffen nachweislich über den
Einspareffekt auch eine sauberere Luft, außen wie innen.